Akademische Fachkraft und Leitung des Büros des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen (w/m/d)

Büro des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen (AKG-Büro) 
Allgemeines Universitätspersonal  | Vollzeit
Bewerbungsfrist:  26. Juni 2024
Kennung: 273/24

Ausschreibung

Die Universität Klagenfurt ist mit rund 1 500 Mitarbeitenden und über 12 000 Studierenden im Alpen-Adria-Raum angesiedelt und erreicht in Rankings regelmäßig exzellente Platzierungen. Das Motto „per aspera ad astra“ bringt den Anspruch des konsequenten Strebens nach Spitzenleistungen bei allen Tätigkeiten in Forschung, Lehre und Hochschulmanagement zum Ausdruck. Die Prinzipien der Gleichstellung, der Diversität, der Gesundheit, der Nachhaltigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden die Grundlage für das Arbeiten an der Universität.

 

Im Büro des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen (AKG-Büro) wird voraussichtlich mit 1. Juli 2024 folgende Stelle besetzt:

 

Akademische Fachkraft und Leitung des Büros des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen (w/m/d)

 

Beschäftigungsausmaß: 100 % (40 Wochenstunden)

Mindestentgelt: € 45.726,80 brutto jährlich; Einstufung nach Uni-KV: IVa

Befristung: vorerst Einjahresbefristung mit Option auf Überleitung ins unbefristete Dienstverhältnis

Bewerbungsfrist: 26. Juni 2024

Kennung: 273/24

Aufgabenbereich

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG) unterstützt und berät AAU-Angehörige zu Themen der Gleichbehandlung und des Gender Mainstreaming. Zentrale Aufgabe ist es, Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken. Des Weiteren ist der AKG mit Fragen der Frauenförderung befasst, u.a. indem er Personalverfahren an der AAU begleitet und kontrolliert. Zudem ist das Büro erste Anlaufstelle beim Verdacht auf Diskriminierung oder Belästigung im universitären Kontext. Gesucht wird daher eine akademische Fachkraft, die den Vorsitz und das Gremium in folgenden Bereichen unterstützt:

  • Eigenverantwortliche Leitung des Büros des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen in fachlicher, organisatorischer, personeller und budgetärer Hinsicht in Abstimmung mit dem AKG-Vorsitz.
  • Juristische Beratung des Vorsitzes und der Arbeitskreismitglieder und Bearbeitung der juristischen Agenden, z. B. Verfolgung gesetzlicher Änderungen, Information über neue rechtliche Regelungen, Erstellen von Gutachten.
  • Beratung von Universitätsorganen und –angehörigen in Bezug auf Gleichbehandlungsrecht, Diskriminierung, sexuelle oder geschlechtsbezogene Belästigung, Mobbing etc.
  • Bereitstellung effizienter, serviceorientierter Unterstützung für die Funktionsträger:innen und Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen bei dessen gesetzlichen Aufgaben in inhaltlicher und organisatorischer Hinsicht, z. B. durch: Eigenständiges Verfassen von Stellungnahmen, Anträgen und einschlägigen Schriftstücken des Arbeitskreises, Vor- und Nachbereitung (inkl. Protokollierung) von Sitzungen, Konzipieren von Arbeitsunterlagen, Koordination der Umsetzung der Beschlüsse des Arbeitskreises.
  • Dokumentation, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung des Büros des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen, z. B.: Organisation von Veranstaltungen, hausinterne und nationale Vernetzung und Kooperation mit ähnlichen Einrichtungen

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Master- oder Diplomstudium in den Rechtswissenschaften oder in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit ausgewiesenem rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt
  • Sehr gute Kenntnisse oder fundierte Erfahrungen im Bereich Gleichstellung, Antidiskriminierung oder Diversität (z.B. durch Studium, ehrenamtliche Tätigkeiten etc.)
  • Berufliche Erfahrungen im eigenverantwortlichen, selbständigen und sorgfältigen Arbeiten
  • Beratungskompetenz oder -erfahrung in Hinblick auf den Arbeitsbereich (z.B. berufliche Erfahrungen oder eine Ausbildung in Mediation, Personalentwicklung oder Coaching)
  • Hohe Sozialkompetenz (z.B. Konfliktmanagementkompetenzen, hohe Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit) und diplomatisches Geschick
  • Ausgezeichnete Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse
  • Fundierte EDV-Kenntnisse (z. B. Office-Anwendungen und Rechtsdatenbanken)

Erwünscht sind

  • Erfahrung in der Rechtsberatung oder im eigenständigen Verfassen rechtlicher Stellungnahmen
  • Berufserfahrung im Bereich Antidiskriminierung, Gender Mainstreaming oder Diversitätsmanagement in einer Forschungs- oder Bildungseinrichtung
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Vorständen, Vorsitzen (o. ä.)

Zusatzinformation

Das Angebot:

Das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt € 3.266,20 brutto (14 x jährlich) und kann sich auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen auf max. € 3.891,10 (R1) brutto erhöhen.

Zudem bietet die Universität Klagenfurt:

  • Persönliche und berufliche Weiterbildungsangebote, Führungskräfte- und Karrierecoaching
  • Zahlreiche attraktive Zusatzleistungen, siehe dazu aau.at/arbeitgeber-universitaet-klagenfurt/
  • Diversitäts- und familienfreundliche Universitätskultur
  • Leben und arbeiten in der attraktiven Alpen-Adria-Region mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Kultur, Natur & Sport

 

Die Bewerbung:

Bei Interesse bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Arbeits- und Studienzeugnisse / Bestätigungen

Bewerbungen sind ausschließlich bei der Stelle mit der Kennung 273/24 in der Rubrik „Allgemeines Universitätspersonal“ über den Link „Für diese Stelle bewerben“ am Ende der Ausschreibung möglich.

Die erforderlichen Nachweise für die Einstellung müssen bis spätestens 26. Juni 2024 vorliegen.

Nähere Auskünfte erteilt zur konkreten Stellenausschreibung Frau Mag.a Maria Mucke (maria.mucke@aau.at). Allgemeine Informationen zur Universität als Arbeitgeberin finden sich unter www.aau.at/jobs/information. Die Personalverfahren werden an der Universität Klagenfurt neben der zuständigen ausschreibenden Stelle auch vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und ggfs. von der Behindertenvertretung begleitet.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

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